Sabahattin Ali

Yusuf

Übersetzt von Ute Birgi

368 Seiten | E-Book

€ (D) 16,99 | sFr 17,– | € (A) 16,99

ISBN 978 3 908778 36 3

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Beschreibung

Yusuf wacht neben seinen ermordeten Eltern, als ihn Salahâttin Bey in einer Herbstnacht des Jahres 1903 findet. Der Landrat zögert nicht und nimmt den Jungen an Sohnes statt bei sich auf. Was gut gemeint, wenn auch nicht selbstlos ist, bedeutet für Yusuf vor allem Demuütigung. Er gehört nicht hierher, er ist und bleibt ein Fremder. Yusuf ist ein Kämpfer, wenn auch ein schweigsamer. Er widersetzt sich dem Sohn des Fabrikanten wie seiner Stiefmutter. Früh verbündet er sich mit Muazzez, seiner Stiefschwester, die er später gegen den Willen aller – nur nicht gegen ihren – zur Frau nimmt.
In einer bilderreichen Sprache erzählt Sabahattin Ali in seinem ersten Roman Yusuf diese Geschichte eines Mannes, der alles aufs Spiel setzt und am Ende gewinnt – und verliert.

Pressestimmen

»Sabahattin Ali ist in der Türkei ein gern gelesener Klassiker. Sein nmoderner multiperspektivischer Erzählstil und die in seinen Romanen und nErzählungen geübte Sozialkritik sind Garanten dafür, dass dieser Autor, nder ein Leben lang unter Zensur und staatlicher Repression litt, … auch nheute noch den Mächtigen einen Spiegel vorhält.« Volker Kaminski / Am Erker 

»Ern ist einer der Großen der türkischen Literatur des 20. Jahrhunderts und nvon daher sowieso eine Entdeckung wert. Erstaunlich allerdings, aus nheutiger Leseperspektive, wie dezidiert Sabahattin Ali mit nErzähltechniken arbeitet, die in der aktuellen Unterhaltungsliteratur nals zeitgenössisch gelten ... So gesehen gibt es hier nicht nur einen ntürkischen Klassiker zu entdecken, sondern einen der Weltliteratur.« Ulrich Noller / Funkhaus Europa 

»Wern sich in diesen episch ausgreifenden Roman versenkt, wird durch eine nbilderreiche Sprache belohnt, die mit großer formal-stilistischer nSicherheit – wiederum hervorragend übersetzt von Ute Birgi – ein breit ngefächertes Panorama von einer scheinbar weit entlegenen Zeit schafft, ndie uns doch im Detail so lebendig und nah erscheint, als würde sich dien Geschichte vor unseren Augen abspielen.« Volker Kaminski / Qantara.de 

»Sabahattinn Ali schildert das alles in einem eindringlichen, schnörkellosen, nzuweilen satirisch zugespitzten sozialen Realismus und zeichnet das nplastische Gemälde einer aus den Fugen geratenen Zeit.« Jochen Rack / SWR2 

»Sabahattinn Ali zählt zu den großen Modernisierern der türkischen Literatur und nverknüpft individuelle Erfahrungen mit scharfsinnigen Analysen der nzeitgenössischen Gesellschaft. Sein ruhiger erzählerischer Gestus ist nbesonders wirkungsvoll, wenn er den Zynismus beschreibt, den die netablierten Honoratioren, korrupten Bürokraten und neureichen Aufsteigern gegenüber der Landbevölkerung an den Tag legen.« Maike Albath / Büchermarkt, Deutschlandfunk