Iwan Bunin

Vera

Erzählungen 1912

Herausgegeben von Thomas Grob
Übersetzt von Dorothea Trottenberg

160 Seiten | E-Book

€ (D) 19,99 | sFr 20,– | € (A) 19,99

ISBN 978 3 908778 58 5

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Beschreibung

Die fünf 1912 geschriebenen Erzählungen Iwan Bunins sind Preziosen, die schon bei Zeitgenossen starke Resonanz fanden. Die ungewöhnlichen Schicksale stehen für Bunins Bild vom ländlichen russischen Leben, ein scheinbar zeitloses Leben im Schatten der Moderne, weitab der Städte. Doch spiegelt sich in den kleinen und großen Schicksalen das innere Leben dieser Welt: in der tödlich endenden Trinkwette des Bauern Worobjow ebenso wie im Schicksal der als Kind missbrauchten Ljubka oder demjenigen von Andrej und Vera, die beim letzten Wiedersehen das Scheitern ihrer Träume erkennen.

Pressestimmen

»Seit einigen Jahren macht der Dörlemann Verlag mit der sukzessiven Herausgabe einer Werkausgabe des russischen Schriftstellers Iwan Bunin (1870-1953) auf sich aufmerksam. Die sorgfältig aufbereiteten Ausgaben überzeugen nicht zuletzt durch die gelungenen Übersetzungen von Dorothea Trottenberg, einen bekömmlichen Anmerkungsapparat sowie ihre kundigen Nachworte.«
Volker Strebel, Stimmen der Zeit

»Großartige Erzählungen über Russland und die Liebe«
Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Die vor Anschaulichkeit und Detailliertheit strotzenden Beschreibungen entstehen oft genug aus der souveränen Neuinterpretation stilistischer Selbstverständlichkeiten: Bunin, den nicht nur Maxim Gorki für den besten Stilisten seines Landes hielt, reiht bei Blicken auf Wald, Wiese, Garten und See Adjektiv auf Adjektiv aneinander – jedoch sorgsam ausgewählt und aufeinander abgestimmt in Klang und Rhythmus.«

Jörg Plath, Deutschlandradio Kultur

»Den noch immer zu sehr auf die Romanciers Dostojewski und Tolstoi fixierten deutschsprachigen Lesern wird hier mit Bunin einer der … herausragenden russischen Erzähler gegenübergestellt. Für diesen liebevoll gestalteten und mit einem Bild von Malewitsch geschmückten Band kann man dem Dörlemann Verlag, dem Herausgeber Thomas Grob und der Übersetzerin Dorothea Trottenberg nicht genug danken.«
Birgit Veit, Neue Zürcher Zeitung